Mitarbeiterkontrolle: Man darf nicht einfach in die Tasche gucken

Diebstähle durch Mitarbeiter sind im Einzelhandel an der Tagesordnung. Deshalb möchte mancher Unternehmer seine Angestellten überprüfen. Doch Tor- und Taschenkontrollen, Leibesvisitationen und Ehrlichkeitstests sind strenge Grenzen gesetzt.

Kürzlich wurde die Modefirma Hollister wegen permanenter Videoüberwachung, Taschenkontrollen und Leibesvisitationen verklagt. Das Unternehmen einigte sich mit den Mitarbeitern auf einen Vergleich und bezahlte den Betroffenen 3.000 Euro für die Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte. Händler können solche Kosten und eine für das Image peinliche Öffentlichkeit leicht umgehen.

Möchte der Filialleiter von seinen Mitarbeitern die Verkaufszahlen der Woche sehen, wird das keiner komisch finden. Will er aber einen Blick in die persönliche Tasche werfen, sieht das schon anders aus. Die Taschen- oder auch Torkontrolle ist eine Überwachungsmethode, die intensiv in das grundrechtlich geschützte allgemeine Persönlichkeitsrecht eingreift.

Lesen Sie den kompletten Gastartikels von Hendrik Bourguignon in der Lebensmittelzeitung

Related Posts

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>