Tell me whY – Konfliktmanagement und Generation Y

Tell me whY – Konfliktmanagement und Generation Y

Guten Tag!

Die Generation Y ist im Berufsleben angekommen und es wurde viel darüber geschrieben, wer sie ist und was sie will. Längst sind viele Millennials in höheren Positionen in Unternehmen tätig und wertvolle Mitarbeiter. Diese zu halten ist aber eine besondere Herausforderung.

 

Denn eins ist klar: Millennials haben genaue Vorstellungen davon, wie sie arbeiten wollen und was sie nicht wollen. Und das wird meistens von Anfang an klar und offen gegenüber dem Arbeitgeber kommuniziert. Und wenn ein klassisches Mitglied der Generation nicht bekommt, was es will oder nicht so genommen wird, wie es ist, heisst es viel schneller als bei den Vorgängergenerationen: „Take me as I am – or watch me as I go“.

 

Klingt erstmal ziemlich egozentrisch, auf sich bezogen und auch opportunistisch. Auf der anderen Seite hat diese Generation einen besonders hohen Wertekatalog und hinterfragt, ob das, was sie gerade tut einen Sinn hat und nachhaltig ist. Deswegen sind die Menschen auch interessiert daran, dass Werte in einem Unternehmen nicht nur proklamiert, sondern tatsächlich auch gelebt werden. Ist das der Fall, kann man sicher sein, über alle Maßen hochmotivierte und engagierte Mitarbeiter an Bord zu haben. Passen die Werte des Unternehmen nicht oder sind sie nur leere Worte, wird man Vertreter der Generation Y nicht lang im Unternehmen halten können.

 

Gut ein Drittel der Millennials hierzulande planen, in den nächsten zwei Jahren den Job zu wechseln. Das kann für Unternehmen zu einem echten Problem werden. Deswegen haben kluge Unternehmen, die nach vorne schauen, längst verstanden, dass sie auf die Bedürfnisse dieser Generation eingehen müssen. Aktive und offene Kommunikation ist hier eines der großen Schlagwörter, die unbedingt zu beachten sind. Deswegen sind Modelle, die sich darauf beschränken ein turnusmäßiges Mitarbeitergespräch pro Jahr zu führen, auf das Coaching ihrer Mitarbeiter gänzlich verzichten und erkannte offene Konflikte in Teams nicht lösen, sondern sehenden Auges eskalieren lassen oder einfach totschweigen, zukünftig mehr und mehr zum Scheitern verurteilt.

 

Veränderungsprozesse stehen also an: Diese sollten aber nicht als Fluch, sondern als Chance begriffen werden. Was tun? Miteinander reden zum Beispiel. Einander verstehen. Klar, das will gelernt sein. Und die frühzeitige Implementierung einen Coaching- und Konfliktmagementsystems, um Kommunikationsbarrieren aufzuheben und Konflikte nachhaltig zu lösen. Wenn Unternehmenskommunikation und -kultur nachhaltig verbessert werden, kann auch das Unternehmen wirtschaftlicher funktionieren und wertvolle Mitarbeiter können gehalten werden.

 

Das Coaching bezieht sich dabei nicht nur auf die Mitarbeiter, sondern bietet auch eine große Chance, wenn die Führungskräfte selbst in die Pflicht genommen werden und sie sich offen zeigen, wenn es notwendig ist, ihren Führungsstil anzupassen: Weg von hierarchischen Strukturen hin zu einer offenen Zusammenarbeit kann hier in vielen Branchen der richtige Weg sein. Aber auch in hierarchischen Strukturen wie Behörden oder Krankenhäusern macht es großen Sinn Mechanismen zu etablieren, die die offene Kommunikation fördern und Konflikte durch den Einsatz alternativer Techniken wie Mediation, Moderation oder Supervision lösen.

 

 

Haben Sie Interesse an Veränderung und Konfliktmanagement? Gerne unterstütze ich Sie hierbei.

 

Sprechen Sie mich einfach an.

 

Ihre

 

Julia Schweitzer

 

j.schweitzer@frankfurter-mediationszentrale.de

mobil 0151-72918909

Related Posts

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>