Die vertrauensvolle Zusammenarbeit … und es kracht trotzdem

Die vertrauensvolle Zusammenarbeit … und es kracht trotzdem

Die vertrauensvollen Zusammenarbeit … und es kracht trotzdem.

 

Eine kleine Geschichte. Arbeitgeber und Betriebsrat liegen im Unternehmen Heiterbiswolkig mal wieder im Clinch. Die Stimmung ist zunehmend gereizt. Klar, der Gesetzgeber hat das Spannungsverhältnis zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat erkannt und deshalb eben bestimmt, dass beide vertrauensvoll zusammen arbeiten sollen. Das ist die Magna Charta der Betriebsverfassung. Wohlwollen, Achtung, Respekt und Wertschätzung bedarf es von beiden Seiten. Und vor allem: Kommunikation. “Ja, wie denn, wenn das Vertrauen weg ist?“, fragt nicht nur Firmenchef Goldig, sondern auch der Betriebsratsvorsitzende Bolle. Bolle und Goldig, kleiner Tipp: redet wieder miteinander, hört einander zu. Davon profitieren das Unternehmen und seine Arbeitnehmer gleichsam.

 

„Ne“, rufen beide erstmal im Chor. Was also tun, wenn die Fronten bereits verhärtet sind? Im Zweifelsfall einen neutralen Dritten einschalten, der das Schiff über die Wellen hebt. Dann kann es erfolgreich weitergehen. Nicht ohne Grund bestimmt das Betriebsverfassungsgesetz in vielen Fällen zwingend die Einschaltung einer Einigungsstelle bei bestimmten Konflikten. Aber auch in allen anderen Fällen oder vorgeschaltet kann eine Mediation hier helfen. Ein Mediator als neutraler Dritter kann den Parteien helfen, Kommunkationsblockaden aufzulösen und die Parteien zu unterstützen, ihre Konflikte selbst zu lösen. Eigene und gemeinsame Lösungen sind belastbarer, weil die Parteien selbst dahinterstehen. Goldig und Bolle haben das gemacht. Läuft wieder.

Einen guten Wochenstart wünsche ich Ihnen!

Ihre

Julia Schweitzer

 

 

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