“Ich und Du, Müllers Kuh …” – Von Ich- und Du-Botschaften

“Ich und Du, Müllers Kuh …” – Von Ich- und Du-Botschaften

 

Auf geht’s, 2016:

Das Jahr ist noch frisch und fast alle haben eine Menge Vorsätze. Vielleicht auch, endlich den einen oder anderen Konflikt zu lösen. Wieso ist das eigentlich so schwierig? Das hat vor allem mit der Art zu tun, mit der wir kommunizieren oder es nicht tun. Häufig geht es allen erstmal darum, Recht zu haben. Und gerne endet ein gemeinsames Gespräch nur in gegenseitigen Vorwürfen: “Du hast das und das gemacht …”, “Wegen Deines Verhaltens …..”, “Tu nicht so scheinheilig, in Wirklichkeit denkst du doch ganz anders über mich”,”Du lässt immer den Computer an”. Du-Botschaften sind bei bestehenden Konflikten immer negative Botschaften, die Fronten weiter verhärten, statt eine zukunftsorientierte Lösung zu finden.

Es gibt aber eine einfache und besonders effektive Form der Kommunikationstechnik, die es beiden ermöglicht ein Gespräch zu führen und dabei einen Konflikt zu lösen. Wichtig ist es, die negativen “Du-Botschaften”, die meistens Vorwürfe implizieren und durch die sich das Gegenüber angegriffen fühlt, in positive “Ich-Botschaften” zu verwandeln. Dann kommt die eigene Botschaft auch an und die Chance steigt, dass man einander ernsthaft zuhört und sich besser versteht.

Aber wie formuliere ich eine echte Ich-Botschaft? Das ist eigentlich ganz einfach, wenn man die folgende vierteilige Reihenfolge beherzigt:

*Nennen des Anlasses

*Nennen des Gefühls

*Nennen der Begründung

*Nennen der Erwartung

 

also:

 

“Wenn du …

bin ich …
weil …
und ich möchte …”

 

Versuchen Sie doch einmal, die obigen Du-Botschaften in Ich-Botschaften umzuwandeln. Und sehen Sie den Effekt dieser wirkungsvollen Kommunikationstechnik, der weg geht vom bloßen Vorwurf und Fingerzeig.

 

Fragen, Kommentare oder Anregungen? 

Sprechen Sie mich an.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend!

 

Ihre Julia Schweitzer

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